Trainingsinhalte Πυγμαχία


Der Faustkampf ist eine Kampfkunst, die mit ihrer Vielseitigkeit begeistert und durch Ursprünglichkeit jeden echten Kampfkunstenthusiasten schnell in ihren Bann schlägt. Eine Kampfkunst ohne viele Regeln, so kraftvoll und hart, so dynamisch und anmutig in ihrer Anwendung, und doch auch so leicht in der Ausübung.
In der heutigen Zeit erlebt der Faustkampf eine Art Auferstehung im Wettkampfsport.
Mixed Martial Arts (dt. Gemischte Kampfkünste) oder kurz MMA ist eine noch junge und relativ moderne Art des Vollkontaktwettkampfes. Vor allem bekannt durch Ultimate Fighting Championship UFC oder auch Pride. Dort bedienen sich viele Kämpfer sowohl der Schlag- und Tritttechniken des modernen Boxens oder Kickboxens, des Muay Thai Boran oder Thai Boxens, des Taekwondo oder Karate als auch der Wurf- und Bodenkampftechniken des Brazilian Jiu-Jitsu oder Judo, Ringens oder Sambo. Auch Techniken aus anderen Kampfkünsten werden benutzt. Sehr zum Leidwesen der Kämpfer gleichen sich diese vielen Techniken nur allzu oft und nur wenige sind dann wirklich effektiv im Wettkampf einsetzbar.
Interessant wurde der antike Faustkampf für die MMA- Kämpfer wegen seiner extrem harten unorthodoxen Techniken, der eingebunden taktischen Kampf-schulung und den extrem anspruchsvollen Trainingseinheiten.
Schließlich wurden schon die Spartiaten, die berühmten Bürger Spartas, durch das oft martialisch wirkende Training, zu den besten Kämpfern der damals bekannten Welt.
Das Training zeichnet sich durch Körperbeherrschung und Abhärtung, Disziplin und geistige Gewandtheit, sowie dem Ablegen von Bequemlichkeiten aus. Der Trainingsablauf - der Rhythmus und die hohen Anforderung bei der körperlichen Ausbildung - ist ausdauernd, dynamisch und mitunter sehr streng.
Durch die vielen technischen Möglichkeiten ist das Faustkampftraining an-spruchsvoll, doch wird es nie eintönig oder langweilig und ist so wandlungsfähig, dass es neben dem Körper auch den Geist fordert, um Techniken und Bewegungsabläufe zu verinnerlichen. Körperliche und technische Fortschritte werden schon nach kurzer Zeit erkennbar.
Da im Trainingskampf die Techniken, Bewegungen und Abläufen nicht durch die zurzeit existierenden Regelwerke, wie bei anderen Kampfsportarten, eingeschränkt werden, betrachten heutzutage sehr viele Kämpfer dieser sogenannten „No Limits Martial Arts“, den Faustkampf als ein vollwertiges, überzeugendes und optimales Trainingsprogramm für den Kampf im Stand.
Das Training richtet sich nicht nur an die Wettkämpfer, die ein komplettes Rundumtraining suchen. Es ist nicht immer zwingend erforderlich, sich im Wettkampf zu messen. Das Training bietet etwas für alle Kampfsportler, aber es richtet sich vornehmlich an die echten Kampfsportenthusiasten.
 
Der Faustkampf war und ist (auch) ein wichtiger Bestandteil vieler anderer Kampfkünste.


Was wird trainiert?

Stances
sind die verschiedenen Haltungen der Arme, der Beine und des Körpers

Footwork
sind Kombinationen aus Schritttechnik und Schrittschule, Schlag und Tritttechnik, Distanz aufbauen, halten und verkürzen, Meidbewegungen 

Rhythm & Movement
sind Hand-, Bein- Koordinationsübungen, was gut für koordinierte, flüssige Bewegungen ist und außerdem schleift man die Kombinationen und Meidbewegungen richtig ein. Und das halt auf mehrere Arten, z.B. Schattenboxen vor dem Spiegel (dabei vorwärts, rückwärts und seitwärts bewegen)
 

Punching & Kicking
ist das Training (Präzision & Perfektion & Dynamik) der verschiedenen Schlag- und Tritttechniken, der Kombinationen aus Schlag- und Tritttechniken
 

Defense (Aggresive/Passive)
ist das Training der Abwehr und Verhinderung von Angriffen durch Gegenaktionen und Blocks, Deckungs- und Schutzhaltungen, Meidbewegungen
 

Chain Drills & Sparring
das wechselseitige Üben von aufeinander folgender Kombinationen, Partnerübungen zur Kampfgestaltung, Training der Fitness, Ausarbeitung von Kampftaktiken, Kampftraining und Kampfsimulationen, Übungskämpfe


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